Stand: Juni 2026
Inhalt
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für die Nutzung der Software-as-a-Service-Plattform Flow Present (erreichbar unter flowpresent.org, nachfolgend „Plattform") durch registrierte Nutzer*innen und Organisationen (nachfolgend „Kund*in").
(2) Anbieter und Vertragspartner ist die Mandria Labs GbR, Lachenmeyrstr. 16, 81827 München, vertreten durch die Gesellschafter Martin Dietrich und Daniel Seitz (nachfolgend „Anbieter"). Kontakt: info@flowpresent.org.
(3) Die AGB gelten gegenüber Verbraucher*innen (§ 13 BGB) und Unternehmer*innen (§ 14 BGB). Abweichende Bedingungen der Kund*in werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
(4) Maßgeblich ist die bei Vertragsschluss gültige Fassung. Die AGB werden bei der Registrierung zur Verfügung gestellt und sind jederzeit unter flowpresent.org/de/pages/agb abrufbar.
(1) Die Plattform ermöglicht das Planen, Erstellen und Live-Durchführen von Workshops (u. a. Briefing, Sessionplan, Präsentationsfolien, Live-Modus mit Teilnehmenden-Interaktion, Live-Übersetzung, Nachbereitung) sowie den Import von Inhalten.
(2) Der konkrete Funktionsumfang richtet sich nach dem gewählten Tarif (siehe § 4 und die jeweils aktuelle Tarif-/Leistungsübersicht unter flowpresent.org/de/pages/preise). Der Anbieter stellt die Plattform als Zugang zur Nutzung über das Internet bereit; eine Überlassung der Software zum dauerhaften Verbleib (Kauf) findet nicht statt.
(3) Eigenverantwortung für Inhalte: Die Plattform ist ein Werkzeug. Inhalte, die Kund*innen und deren Teilnehmende erstellen, hochladen oder veröffentlichen, liegen in deren alleiniger Verantwortung (siehe § 7).
(4) Der Anbieter darf die Plattform weiterentwickeln und einzelne Funktionen ändern, sofern der vertragliche Kernnutzen erhalten bleibt und dies für die Kund*in zumutbar ist (vgl. § 11).
(1) Die Darstellung der Tarife stellt kein bindendes Angebot dar. Mit Absenden der Bestellung über den Button „zahlungspflichtig bestellen" gibt die Kund*in ein verbindliches Angebot ab. Der Vertrag kommt mit der Bestätigung bzw. Freischaltung durch den Anbieter zustande.
(2) Die Registrierung erfolgt aktuell passwortlos per Magic-Link an die angegebene E-Mail-Adresse. Die Kund*in ist für die Aktualität und Vertraulichkeit ihres E-Mail-Zugangs verantwortlich.
(3) Mit der Bestellung akzeptiert die Kund*in diese AGB sowie — soweit die Kund*in für Teilnehmenden-Daten Verantwortliche ist — den Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) nach Art. 28 DSGVO. Zustimmung, Version und Zeitpunkt werden protokolliert.
(1) Es gelten die zum Bestellzeitpunkt angegebenen Preise. Tarifarten: kostenfreier Tarif, Abonnement (monatlich/jährlich, wiederkehrend) sowie ggf. Einmalkauf für bestimmte digitale Inhalte/Angebote.
(2) Umsatzsteuer: Alle Preise verstehen sich inklusive der gesetzlichen Umsatzsteuer; diese wird gesondert ausgewiesen.
(3) Die Zahlungsabwicklung erfolgt über den Zahlungsdienstleister Stripe (Stripe Payments Europe, Ltd.). Es gelten ergänzend dessen Bedingungen. Der Anbieter speichert keine vollständigen Zahlungsdaten.
(4) Abo-Entgelte sind im Voraus für die jeweilige Abrechnungsperiode fällig. Bei Zahlungsverzug kann der Anbieter den Zugang nach vorheriger Ankündigung sperren.
(5) Preisänderungen werden nach § 11 mitgeteilt.
(1) Der Anbieter ist um eine hohe Verfügbarkeit der Plattform bemüht, schuldet jedoch keine bestimmte Verfügbarkeit (kein SLA), soweit nicht ausdrücklich gesondert vereinbart.
(2) Vorübergehende Einschränkungen durch Wartung, Updates, höhere Gewalt oder Störungen außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters (z. B. bei eingesetzten Dienstleistern) sind möglich. Planbare Wartungen werden nach Möglichkeit angekündigt.
(3) Der Anbieter setzt Subdienstleister und Open-Source-Komponenten ein (u. a. Supabase, Vercel, Sentry sowie selbst gehostete Dienste); deren Ausfall kann die Verfügbarkeit beeinflussen.
(1) Die Kund*in nutzt die Plattform nur im Rahmen der Gesetze und dieser AGB.
(2) Die Kund*in stellt sicher, dass sie an allen von ihr eingestellten Inhalten die erforderlichen Rechte besitzt und keine Rechte Dritter (Urheber-, Marken-, Persönlichkeits-, Datenschutzrechte) verletzt.
(3) Die Kund*in informiert die von ihr in Workshops einbezogenen Teilnehmenden datenschutzrechtlich (Art. 13 DSGVO) und holt erforderliche Rechtsgrundlagen/Einwilligungen selbst ein, soweit sie insoweit Verantwortliche ist.
(4) Untersagt sind insbesondere rechtswidrige, beleidigende, jugendgefährdende Inhalte sowie Schadsoftware, automatisiertes Massen-Scraping und Eingriffe in die Integrität der Plattform.
(1) Rechte an den von der Kund*in eingestellten Inhalten verbleiben bei der Kund*in. Die Kund*in räumt dem Anbieter ein einfaches, auf den Vertragszweck und die Vertragsdauer beschränktes Nutzungsrecht ein, soweit dies für Betrieb, Speicherung, Anzeige und (auf Veranlassung der Kund*in) Veröffentlichung der Inhalte technisch erforderlich ist.
(2) Der Anbieter macht sich nutzergenerierte Inhalte nicht zu eigen. Er ist nach §§ 7–10 DDG nicht verpflichtet, gespeicherte fremde Inhalte allgemein zu überwachen. Bei Kenntnis einer konkreten Rechtsverletzung entfernt oder sperrt der Anbieter den betreffenden Inhalt. Meldungen rechtswidriger Inhalte an: support@flowpresent.org.
(3) Die Kund*in stellt den Anbieter von Ansprüchen Dritter frei, die wegen rechtswidriger Inhalte oder rechtswidriger Nutzung durch die Kund*in oder deren Teilnehmende geltend gemacht werden, soweit die Kund*in dies zu vertreten hat; dies umfasst angemessene Kosten der Rechtsverteidigung.
(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer Pflichtverletzung des Anbieters beruhen, sowie für Schäden, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit des Anbieters oder seiner Erfüllungsgehilfen beruhen, ferner nach dem Produkthaftungsgesetz und im Umfang einer übernommenen Garantie.
(2) Bei der leicht fahrlässigen Verletzung einer Pflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht, deren Verletzung die Erreichung des Vertragszwecks gefährdet und auf deren Einhaltung die Kund*in regelmäßig vertrauen darf (wesentliche Vertragspflicht), ist die Haftung des Anbieters auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt.
(3) Im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen.
(4) Für den Verlust von Daten haftet der Anbieter nach den vorstehenden Grundsätzen nur in dem Umfang, der bei ordnungsgemäßer und regelmäßiger Datensicherung durch die Kund*in zur Wiederherstellung erforderlich gewesen wäre. Die Kund*in bleibt für die Sicherung ihrer Daten (Export) selbst verantwortlich.
(5) Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten auch zugunsten der gesetzlichen Vertreter und Erfüllungsgehilfen des Anbieters.
Es gelten die gesetzlichen Mängelrechte. Für Verbraucherverträge über digitale Produkte gelten ergänzend die §§ 327 ff. BGB (Bereitstellung, Aktualisierungen, Mängel).
(1) Der kostenfreie Tarif läuft auf unbestimmte Zeit und ist jederzeit kündbar (Konto-Löschung).
(2) Abonnements haben die im gewählten Tarif angegebene Laufzeit (monatlich oder jährlich). Wird nicht gekündigt, verlängert sich der Vertrag jeweils auf unbestimmte Zeit; nach Ablauf der anfänglichen Laufzeit ist er von Verbraucher*innen jederzeit mit einer Frist von einem Monat kündbar (§ 309 Nr. 9 BGB).
(3) Einmalkauf / „Lifetime"-Zugang: Wird ein Tarif als einmaliger Kauf mit dauerhaftem Zugang („Lifetime") angeboten, bezieht sich „Lifetime" auf die Betriebsdauer des Dienstes Flow Present und nicht auf die Lebenszeit der Kund*in. Der Dienst ist auf dauerhaften Betrieb angelegt; eine bestimmte Mindest- oder Gesamtbetriebsdauer (z. B. eine Anzahl von Jahren oder Jahrzehnten) kann jedoch naturgemäß nicht garantiert werden. Stellt der Anbieter den Betrieb ein, teilt er dies mit angemessener Frist (mindestens 3 Monate) im Voraus mit und ermöglicht einen Datenexport. Ein Anspruch auf zeitlich unbegrenzte Verfügbarkeit besteht nicht.
(4) Die Kündigung ist jederzeit über die Konto-/Abo-Verwaltung möglich; für Verbraucher*innen steht hierfür ein leicht zugänglicher Kündigungsmechanismus (Kündigungsbutton, § 312k BGB) bereit. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
(5) Nach Vertragsende werden Kundendaten nach Maßgabe der Datenschutzerklärung gelöscht; ein Datenexport ist zuvor möglich.
(1) Der Anbieter kann diese AGB sowie Preise mit Wirkung für die Zukunft ändern, wenn dafür ein sachlicher Grund besteht (z. B. geänderte Rechtslage, gestiegene Kosten, Erweiterung von Funktionen) und die Änderung die Kund*in nicht unangemessen benachteiligt.
(2) Änderungen werden mindestens 6 Wochen vor Inkrafttreten in Textform mitgeteilt. Widerspricht die Kund*in nicht innerhalb von 6 Wochen und nutzt die Plattform weiter, gilt die Änderung als angenommen; hierauf wird in der Mitteilung gesondert hingewiesen. Bei Widerspruch kann jede Seite zum Wirksamkeitsdatum kündigen.
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Gegenüber Verbraucher*innen gilt dies nur, soweit nicht zwingende Verbraucherschutzvorschriften des Aufenthaltsstaates entgegenstehen.
(2) Ist die Kund*in Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Gerichtsstand München. Gegenüber Verbraucher*innen gilt kein abweichender Gerichtsstand.
(3) Verbraucherstreitbeilegung: Der Anbieter ist nicht bereit und nicht verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen (§ 36 VSBG).
(4) Sollte eine Bestimmung unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt (salvatorische Klausel; bei Verbraucher*innen tritt an die Stelle die gesetzliche Regelung).